HERREN I: EIN TAG ZUM VERGESSEN FÜR DIE HSG-MÄNNER

Netzte vier Mal für die HSG ein. Konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern. Christoph Hermann

Am Samstag setzte es eine deftige Heimniederlage gegen den Tabellendritten aus Langenau/Elchingen. Mit der bisher schlechtesten Saisonleistung ging somit das zweite Heimspiel in Folge verloren.

Vorgenommen hatte man sich eigentlich, dass man die Punkte im Donautal behält und so den Anschluss ans obere Tabellendrittel hält. mit einem Sieg hätte man punktmäßig mit der HSG Langenau/Elchingen gleichziehen können. Leider hat das am Wochenende gegen einen abgezockten und schnell spielenden Gegner nicht funktioniert.

Bereits von Beginn an lag unsere HSG im Hintertreffen. In Abwehr und Angriff lief nicht viel zusammen. Und so kam es, dass man nur lediglich bis zur 18. Minuten mithalten konnte (Spielstand: 8:9). Dann erspielte sich die HSG Langenau/Elchingen durch einen 6:0-Lauf einen 7-Torevorsprung. In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte gelangen unserer Donautal-HSG lediglich nur noch zwei Treffer. Und so ging es beim Stand von 10:19 in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit das gleiche Bild. Hatte man sich noch in der Kabine vorgenommen sich gegen die drohende „Klatsche“ zu wehren, war bereits nach wenigen Minuten in der zweiten Hälfte klar, dass es auch in dieser nicht viel zu holen geben würde. Langenau erhöhte den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 12 Tore (11:23). Die HSG-Jungs wollten nicht aufgeben und versuchten alles das Ergebnis erträglicher zu gestalten. Doch es wollte einfach nichts gelingen. Es waren einfach zu viele Baustellen an diesem Abend. Von einem planlosen Angriff, über eine eklatante Chancenverwertung, bis hin zu einer Abwehr, die jegliche Aggressivität und Laufbereitschaft vermissen ließ.

 

Trainer Mike Novakovic sagte nach der Partie, die mit 23:31 noch glimpflich ausging, dass es solche Tage im Sport einfach gibt, und dass auch er in seiner langen Karriere als Spieler solche Tage erlebt habe. Allerdings kann er es nicht akzeptieren, dass sich die Mannschaft mit dieser Tatsache bereits in der ersten Halbzeit abgefunden hat und man ihr nicht angemerkt hat, dass sie sich dagegen wehren will. Das wird es in Zukunft nicht mehr geben.

 

War der Rückhalt seiner Mannschaft. Gästetorhüter Jan Schönefeldt.

Nun gilt es die Niederlage direkt wieder aus den Köpfen zu bekommen. Denn am nächsten Wochenende geht es in der letzten Partie diesen Jahres um weitere wichtige Punkte. In der „Hölle Süd“ geht es gegen die  MTG Wangen (Samstag 16.12.2017 / Anwurf: 20:00 Uhr / Argenhalle Wangen/Allgäu).

Die MTG Wangen steht mit 7:17 Punkten auf dem 11. Tabellenplatz. Doch dieser Tabellenplatz spiegelt in keinster Weise die Qualität dieser Mannschaft wieder. Die heimstarke MTG darf keinesfalls unterschätzt werden. So braucht es am kommenden Wochenende eine deutliche Leistungssteigerung, um in der „Hölle Süd“ zu bestehen.