HERREN I: VIERTE NIEDERLAGE IN FOLGE FÜR DIE HSG

Hat mit Schulterbeschwerden zu kämpfen – Rückraumshooter Ediz Parlak.

Am vergangenen Samstag war die Drittligareserve des HC Oppenweiler-Backnang zu Gast in der Fridinger Sepp-Hipp-Halle.
Mit dem HCOB traf man auf einen Gegner, der mit einigen Spielern auflief, welche vor kurzem noch in der zweiten und dritten Liga aktiv waren. Eine Mannschaft also, die auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen konnte, und auf allen Positionen ein bestimmtes Gardemaß aufweist.

Die Zuschauer in der Sepp-Hipp-Halle sahen zunächst eine engagierte HSG, die mächtig aufs Tempo drückte. Leider wurden in dieser Zeit auch viele technische Fehler produziert. Trotzdem reichte es in der Anfangsphase für eine 7:4 Führung (12. Minute). Doch durch einen 1:4-Lauf des HCOB konnten dieser trotz einer Unterzahlsituation zum 8:8 ausgleichen (20. Minute).

Dann nahmen die Gäste das Heft in die Hand und gingen zum ersten Mal in der Partie in Führung. Gekonnt spielten sie die 3:2:1 Deckung der HSG auseinander und tauchten immer wieder frei vor Torhüter Milan Djuricin auf. Diese Führung konnte der HC bis zur Halbzeitpause ausbauen (9:13).

Wurde in der 54. Minute wegen der dritten Zeitstrafe disqualifiziert – Kreisläufer Fabian Hipp.

In der Halbzeitpause nahm sich die Mannschaft vor alles für den Sieg in die Waagschale zu werfen. Doch die Gäste konnten ihren Vorsprung verwalten und ließen die HSG zunächst nie näher als drei Tore herankommen.
Die Kräfte der HSG-Männer schwanden sichtlich, was zu weiteren Fehlern, vor allem im Angriffsspiel, führte und den HCOB zu einfachen Toren einlud.
Beim Stand von 17:19 in der 49. Minute keimte nochmals Hoffnung auf, dass die HSG das Spiel doch noch drehen könnte. Doch die Gäste hatten auch hier direkt wieder eine Antwort parat.
Als dann in der 54. Minute Fabian Hipp nach seiner dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde, war die Angelegenheit gelaufen. Der HC brachte seinen Viertorevorsprung über die Ziellinie und zieht somit in der Tabelle an unserer HSG vorbei.

Trotz allen Kampfes war der Kräfteverschleiß am Samstagabend bei der HSG zu hoch. Trainer Mike Novakovic sagte nach dem Spiel, dass die Leistungsträger auf Grund vieler Blessuren gerade einfach unter ihren Möglichkeiten bleiben und diese Ausfälle mit dem kleinen Kader, vor allem im Rückraum, nicht zu kompensieren seien.

Die Mannschaft weiß, dass sie zur Zeit auf Grund der personellen Situation deutlich unter ihren Möglichkeiten bleibt. Hinzu kommt, dass man, nach der dritten Niederlage in Folge, anfängt nachzudenken und nicht mehr so befreit und selbstbewusst auftreten kann wie noch zu Beginn der Spielzeit.

Am Mittwoch geht’s im HVW-Pokal weiter. SV Remshalden kommt nach Mühlheim.

Am Mittwoch vor dem Feiertag muss die HSG bereits das nächste Mal antreten (31.10.2018 / 20:30 Uhr / Sporthalle Mühlheim). In der zweiten Runde des HVW Pokals geht es gegen den SV Remshalden (BWOL). Doch vielleicht kommt so ein Spiel gegen einen höherklassigen Gegner gerade recht. Man kann ohne Druck aufspielen und man kann am taktischen Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft feilen. Vielleicht kann sich das Team aber auch wieder etwas Selbstbewusstsein erarbeiten, um dann gestärkt am kommenden Samstag in die Heimpartie gegen den SKV Oberstenfeld zu gehen (03.11.2018 / 20:00 Uhr / Sepp-Hipp-Halle Fridingen).