Die HSG Fridingen/Mühlheim kann sich in einem Spiel, das
überwiegend von den jeweiligen Abwehrreihen bestimmt wurde, letztendlich mit 22:25 (12:14) gegen den TV Weilstetten 2 durchsetzen.
Beide Mannschaften starteten mit einer 6:0-Abwehrformation
in die Partie. Im direkten Vergleich stellte die HSG in der Anfangsphase den
besseren Defensivverbund, unterstützt von einem gut aufgelegten Torhüter. Die Effektivität
der Abwehrarbeit zeigte sich anhand des Spielstandes in der 19. Minute. Zu
diesem Zeitpunkt hatte die HSG lediglich sechs Gegentore zugelassen und selbst
bereits elf Treffer erzielt. Mit dieser Leistung konnte man bis dahin zufrieden
sein.
Der TV Weilstetten reagierte darauf und stellte seine Abwehr
offensiver und aktiver auf eine 3:2:1-Formation um. Damit nahm der TVW der HSG
zunehmend den Wind aus den Segeln. Durch den erhöhten Druck und
Nachlässigkeiten im eigenen Angriff streuten sich bei der Donautal-HSG mehrere
leichte Ballverluste ein. Die Gastgeber nutzten diese Phase, verkürzten den
Rückstand bis zur Halbzeit auf zwei Tore und hatten zu Beginn der zweiten
Hälfte sogar noch eine Minute Überzahl, die sie für sich nutzen konnten.
Gerade in dieser Situation wäre eine sichere und
konzentrierte Ballführung wichtig gewesen, um die Unterzahl gegen einen immer
besser ins Spiel findenden Gegner kontrolliert zu überstehen. Stattdessen gab
die HSG den Ball zweimal in Folge leichtfertig ab, sodass Weilstetten in der
32. Minute zum Ausgleich kam.
Im weiteren Verlauf begegneten sich beide Mannschaften auf
Augenhöhe. Vor allem da in der Abwehrarbeit die HSG wieder zulegen konnte und
dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. So entwickelte sich eine im Vergleich torarme
zweite Halbzeit, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
Erst in der 54. Minute gelang es der HSG Fridingen/Mühlheim,
sich wieder auf mehr als ein Tor abzusetzen. Diese wichtige Ausgangsposition
ließ sich die Mannschaft anschließend nicht mehr nehmen und musste bis zum
Schlusspfiff keinen erneuten Ausgleich hinnehmen. Einen entscheidenden Anteil
daran hatte Louis Schick, der
drei der letzten vier HSG-Treffer erzielte. Als auch David Alber, der
HSG-Torhüter, welcher in dieser Phase notwendige Bälle aus dem Rückraum am
Block vorbei entschärfte.
Damit endet ein harter Kampf am Sonntagabend zugunsten der
HSG Fridingen/Mühlheim.
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