Die HSG Fridingen/Mühlheim setzt ihren Weg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung fort. Im ersten Heimspiel gegen den TuS Steißlingen 2 zeigte die Donautal-HSG von Beginn an eine konzentrierte Vorstellung und setzte sich am Ende deutlich mit 37:18 (21:9) durch.

Der TuS überraschte die HSG direkt nach dem Anpfiff mit einer taktischen Variante. Die Gäste starteten mit einer offensiven 3:3-Abwehr, die bereits ab der Mittellinie Druck auf die HSG-Angreifer ausübte. Im eigenen Angriff setzte Steißlingen zudem auf eine 7-gegen-6-Variante. Doch die HSG fand schnell passende Lösungen. Gerade die im 1-gegen-1 starken Spieler konnten Angriff für Angriff Lücken finden und erfolgreich abschließen. Gleichzeitig überzeugte die HSG-Defensive durch eine gute Abstimmung, schnellem Verschieben und Aushelfen, sowie eine souveräne Unterstützung zwischen den Pfosten.

So sah sich der TuS bereits in der 10. Minute beim Stand von 7:2 zur ersten Auszeit gezwungen. Auch danach änderte sich das Bild kaum. Die HSG ließ trotz der zunehmenden Führung nicht in ihrer Intensität nach und baute den Vorsprung Stück für Stück weiter aus. Im Laufe der ersten Halbzeit wurde die Abwehr des TuS defensiver eingestellt, ohne dabei an Stabilität zu gewinnen. Mit einer komfortablen 21:9-Führung ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel knüpfte die HSG nahtlos an die starke erste Hälfte an. Ein wichtiger Faktor war dabei auch die gut gefüllte Bank der HSG. Durch die Wechsel entstand kein Leistungsabfall, sodass das hohe Tempo und die Intensität über die gesamte Spielzeit aufrechterhalten werden konnten.

Beim TuS Steißlingen 2 machte sich dagegen die dünner besetzte Bank zunehmend bemerkbar. Zusätzlich musste der TuS nach einer unglücklichen Verletzung von Luca Tassone abseits des Spielfeldes auf weitere Wechselmöglichkeiten verzichten. Die HSG Fridingen/Mühlheim wünscht ihm an dieser Stelle eine schnelle Genesung.

Am Ende stand ein deutlicher 37:18-Heimerfolg auf der Anzeigetafel. Besonders bemerkenswert: Alle Feldspieler der HSG konnten sich in die Torschützenliste eintragen.Auch Torhüter Lars Stegmaier steuerte zwei Treffer bei. Ein schönes Zeichen für die geschlossene Mannschaftsleistung, die die HSG an diesem Abend auf die Platte brachte.

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