Nur fünf Tage nach dem letzten Aufeinandertreffen konnte die HSG Fridingen/Mühlheim auch das direkte Rückspiel gegen die HK Ostdorf/Geislingen klar für sich entscheiden. Mit einem souveränen 28:19 (15:9)-Heimsieg bestätigte die Mannschaft ihre Leistung aus der Vorwoche und ließ erneut keinen Zweifel am Ausgang der Partie.

Die Gäste hatten im Vorfeld angekündigt, ein anderes Gesicht zeigen zu wollen. Zudem standen mit Abwehrchef Jannik Frank und Levin Hilsenbeck zwei wichtige Spieler wieder zur Verfügung. Entsprechend gewarnt ging die HSG in die Begegnung und nahm den Gegner von Beginn an sehr ernst. Des Weiteren Abwehrgarant Niklas Löhle aus Reihen der HSG weiterhin verletzt stand immer noch nicht zur Verfügung.

Mit hoher Intensität in der Abwehr und viel Tempo im Angriff setzte die HSG von der ersten Minute an ein klares Zeichen. Vor allem Mathis Fuchs (12 Tore) erwischte eine überragende Anfangsphase, in der ihm nahezu alles gelang. Bereits nach zehn Minuten waren die Weichen auf Sieg gestellt, nach 13 Minuten stand es 7:2 für die Gastgeber.

Die Defensive der HSG stellte den Angriff der Gäste immer wieder vor große Probleme und zwang Ostdorf/Geislingen in lange Angriffe. Wenn doch einmal ein Durchbruch gelang, war spätestens bei Lars Stegmaier Endstation. Der Torhüter, der den Stammkeeper David Alber an diesem Abend erneut hervorragend vertrat, zeigte zahlreiche Paraden und hielt die Gäste bis zur 19. Minute bei lediglich vier Toren. Nicht umsonst wurde er später von den Zuschauern auf der Vereinswebsite zum MVP gewählt.

Zwar ließ die HSG vor der Pause noch die ein oder andere hochprozentige Chance liegen, dennoch ging es mit einer verdienten 15:9-Führung in die Kabine. Kurz vor dem Halbzeitpfiff durfte zudem Klaus Hipp jubeln. Der erst 17-Jährige erzielte sein erstes Tor für die erste Herrenmannschaft und sollte im weiteren Spielverlauf noch zwei weitere Treffer folgen lassen.

In der zweiten Halbzeit nutzte das Trainerteam die komfortable Führung, um viel zu rotieren. So konnte jeder Spieler seinen Beitrag leisten. Die HK Ostdorf/Geislingen gab sich trotz des Rückstands nie auf, wodurch weiterhin volle Konzentration und Einsatzbereitschaft gefragt waren. Die HSG blieb jedoch stabil und ließ zu keinem Zeitpunkt ein ernsthaftes Verkürzen des Rückstands zu.

Am Ende stand ein verdienter 28:19-Erfolg, der in einer tollen Atmosphäre, trotz Freitagabendtermin von den Zuschauern in der Mühlheimer Halle gefeiert wurde.

Nun hat die HSG Fridingen/Mühlheim eine spielfreie Woche vor sich, bevor das nächste Heimspiel gegen den TuS Steißlingen ansteht. Eine Aufgabe, die man bereits jetzt als alles andere als einfach einschätzt.

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Lars Stegmaier

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