Die HSG Fridingen/Mühlheim hat das Heimspiel gegen den TuS
Steißlingen 2 mit 26:25 (18:12) für sich entschieden. In einer umkämpften, vor
allem in der zweiten Halbzeit spielerisch durchwachsenen Partie behielt die HSG
am Ende knapp die Oberhand.
Erfreulich war die Rückkehr von Niklas Löhle, der nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder im
Kader stand und direkt wichtige Aufgaben in der Abwehr übernahm. Weniger gute
Nachrichten gab es hingegen von Florian
Jetter, der sich einen Leistenbruch zugezogen hat und der Mannschaft
langfristig fehlen wird.
Die Partie bekam die HSG früh in den Griff. Vor allem durch
die lange ersehnten einfachen Ballgewinne in der Abwehr konnte man sich
Vorteile erspielen, die Simon Moser auf Außen hochprozentig nutzte. Auch im Positionsangriff agierte die HSG in der
ersten Hälfte beweglich, kreativ und mit mehr Tiefe als im weiteren
Spielverlauf. So setzte sich die Mannschaft bis zur 20. Minute auf 12:9 ab und
baute die Führung bis zur Halbzeit verdient auf 18:12 aus.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein anderes Bild.
Der Ausfall von Florian Jetter machte sich bemerkbar, zudem ließen die Kräfte
schneller nach als gewohnt auch, weil einige A-Jugend-Spieler bereits zuvor 60
Minuten in den Knochen hatten. In der zweiten Hälfte gelangen der HSG nur noch
acht eigene Treffer. Steißlingen nutzte diese Phase, kämpfte sich Tor um Tor
heran und machte die Partie erneut spannend. Auch die Siebenmeterquote wurde
nun zum Thema, wenngleich einige Abpraller glücklicherweise erneut verwertet
werden konnten.
In der Schlussphase fehlte es zudem an der gewohnten
Spritzigkeit in der Abwehr. Umso größer war die Erleichterung, dass die HSG den
knappen Vorsprung über die Zeit bringen und die zwei Punkte in Mühlheim
behalten konnte.
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David Alber
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