Die HSG
Fridingen/Mühlheim konnte sich bei der HSG Schwenningen mit 28:26 (16:15)
durchsetzen und sichert sich damit wichtige Punkte, um im oberen
Tabellendrittel zu bleiben.
Von Beginn an
entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich keine Mannschaft
entscheidend absetzen konnte. Es war ein Spiel ohne klare Phasen, nahezu jeder
Treffer wurde im direkten Gegenzug egalisiert. Hauptgrund dafür war aus Sicht
der auswärtigen HSG die Defensive, die in der ersten Halbzeit keinen
ausreichenden Zugriff auf die 1-gegen-1-starken Schwenninger bekam. Offensiv
hingegen lief es deutlich besser. Hier konnte man selbst die Zweikämpfe
erfolgreich gestalten. Zudem hielt David
Alber früh zwei Siebenmeter und sorgte so für wichtige Stabilität.
Nach der Pause
zeigte sich die HSG in der Abwehr verbessert, musste dafür aber im Angriff
einen kleinen Bruch hinnehmen. Gegen die sehr offensive, mannbezogene Deckung
der Gastgeber tat man sich schwer, was zu einigen Ballverlusten und daraus
resultierenden Gegenstoßtoren führte. Entsprechend blieb die Partie weiterhin
eng.
Die
entscheidende Phase folgte erst in der Schlussviertelstunde. Nach den ersten
Zeitstrafen gegen Schwenningen in der 48. und 52. Minute nutzte die HSG die
Überzahl konsequent und setzte sich erstmals auf drei Tore zum 22:25 ab. Diesen
Vorsprung ließ sich die Mannschaft nicht mehr nehmen. Im Angriff fand man nun
meist die richtigen Lösungen, auch wenn man hinten weiterhin Gegentreffer
hinnehmen musste.
Den
Schlusspunkt setzte Lars Stegmaier,
der mit einer wichtigen Parade aus spitzem Winkel den Auswärtssieg endgültig
sicherte.
Trotz einer
insgesamt nicht durchgehend überzeugenden Leistung zeigte sich die HSG
kämpferisch und effizient in den entscheidenden Momenten. Mit zwei wichtigen
Punkten im Gepäck geht es nun in die kurze Osterpause.
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